• 21. Februar 2020

Internationales Flair beim SIGNAL IDUNA CUP

Dortmund. Es sind nur noch drei Wochen bis zum Traditionsturnier in den Westfalenhallen Dortmunds und die Vorfreude ist groß. Vom 12. – 15.03.2020 wird beim SIGNAL IDUNA CUP erstklassiger, hochkarätiger Spitzensport ausgetragen. Und schon jetzt lässt sich sagen, dass das Starterfeld in der Dressur und im Springen exzellent besetzt und international bestückt sein wird.

Der SIGNAL IDUNA CUP ist seit vielen Jahren am Ende der Hallensaison nicht nur Treffpunkt für Jung und Alt aus der Region, um Spitzensport hautnah mitzuerleben und in der Ausstellungswelt zu Shoppen, einen Plausch zu halten und die gastromische Vielfalt zu erkunden, sondern auch Treffpunkt für die Reiter aus dem In- und Ausland. Dass der SIGNAL IDUNA CUP sehr gute Bedingungen für die Reiter bereitstellt, hat sich in der Reiterszene herumgesprochen und so kann man jetzt schon festhalten, dass es spannenden, qualitätsvollen und gut anzusehenden Reitsport beim SIGNAL IDUNA CUP geben wird, denn die Starterlisten sind mit Größen des Reitsports und sehr talentierten Nachwuchsreitern aus Deutschland und dem internationalen Parkett bestückt. Nach aktuellem Stand werden Reiter aus 13 Nationen beim SIGNAL IDUNA CUP erwartet.

Dressur

Im Olympiajahr wird es besonders spannend beim SIGNAL IDUNA CUP, denn für einige Reiter gilt es noch die Qualifikationsanforderungen zu erfüllen. Aus Australien wird Simone Pearce in Dortmund an den Start gehen, die seit kurzer Zeit auf dem Gestüt Sprehe stationiert ist. Sie konnte sich in dieser Saison bereits in Achleiten (AUT) und Ermelo (NED) im Grand Prix Special und der Grand Prix Kür in der Top 3 platzieren. Ebenso wird die finnische Nationenpreisreiterin Emma Kanerva nach Dortmund kommen, die am vergangenen Wochenende sechste im Grand Prix Special von Neumünster werden konnte. Maria Caetano war bereits im letzten Jahr dritte in der Grand Prix Kür beim SIGNAL IDUNA CUP mit ihrem Lusitano-Hengst Coroado und möchte dieses Ergebnis in diesem Jahr gerne wiederholen. Auch die beiden Britinnen Lara Butler und Laura Tomlinson sind heiße Anwärterinnen auf exzellente Platzierungen beim SIGNAL IDUNA CUP. Ihre gute Form haben sie bereits beim AGRAVIS-Cup im November unter Beweis gestellt. Zudem werden Starter aus Österreich, Frankreich, Irland und Luxemburg erwartet.

Und nicht nur die internationalen Dressurreiter nutzen den SIGNAL IDUNA CUP zur Olympiavorbereitung, sondern auch die deutschen Reiter möchten sich beim Traditionsturnier für Tokio (JPN) empfehlen. Allen voran ist die erfolgreichste Reitsportpersönlichkeit aller Zeiten, Isabell Werth zu nennen. Für sie gehört der SIGNAL IDUNA CUP stets in den Turnierplan und das Turnier ist fast als ihr Wohnzimmer zu bezeichnen, denn sie fährt gerade mal eine gute Stunde zum Turnier.

Ebenso werden die drei Reitmeister Hubertus Schmidt, Ingrid Klimke und Dorothee Schneider in Dortmund an den Start gehen. Alle drei sind für ihre äußerst feine Reitweise und exzellente Ausbildung von Reitern und Pferden bekannt und kämpfen auch um ein Olympia-Ticket. Jil-Marielle Becks und Bianca Nowag gewannen 2019 gemeinsam mit ihrem Team in San Giovanni (ITA) Mannschaftsgold und nun werden sie in Dortmund bei den „Großen“ mitmischen. Auch der Shootingstar der Dressurszene, Lisa Müller, wird in Dortmund an den Start gehen, die im vergangenen Jahr für großes Aufsehen sorgte, als sie den Grand Prix in Stuttgart gewann und sogar ihre Trainerin Isabell Werth hinter sich ließ. Zusammenfassend ist dies schon jetzt ein Starterfeld auf Championatsniveau!

Springen

Auch das Starterfeld der Springreiter liest sich exzellent. Unter anderem hat sich aus Frankreich eine starke Equipe angekündigt. So wird der Sieger des Großen Preises von Oldenburg, Julien Anquetin, nach Dortmund kommen, ebenso wie die Nummer 86 der aktuellen Weltrangliste Edward Levy. Aus dem benachbarten Belgien werden der erste und zweite des Großen K+K Preis von Münster Andres Vereecke und Gilles Thomas erwartet. Eine weitere Anreise sollte man bei den ägyptischen Reitern Karim El Zogby, Ahmed Mohsen und Mohamed Zeyada erwarten. Aber seit mehreren Jahren hat sich El Zogby ein Trainingszentrum in den Niederlanden aufgebaut, in dem auch Mohsen und Zeyada trainieren. Auch die schweizer Reiter kommen gerne zum SIGNAL IDUNA CUP. In diesem Jahr wird unter anderem Christina Liebherr an den Start gehen. Von der Insel wird Robert Whitaker erwartet, der momentan 41. der Weltrangliste ist und im vergangenen Jahr zweiter im Großen Preis der Bundesrepublik hinter Michael Jung wurde. Weitere Reiter aus Spanien, den Niederlanden, Irland und Isarel werden erwartet.

Und auch die deutsche Delegation darf sich Chancen im Großen Preis der Bunderepublik machen. So haben sich bereits unter anderem der Titelverteidiger und Olympiasieger in der Vielseitigkeit Michael Jung, der amtierende U21-Europameister Philipp Schulze-Topphoff, das komplette Podium der Deutschen Meisterschaften (Felix Hassmann, Jan Wernke, Hendrik Sosath) und die Shooting-Stars der Springreiter Max Haunhorst und Finja Bormann in die Starterlisten eintragen lassen.

Sowohl in der Dressur als auch im Springen, darf sich das Dortmunder Publikum also auf ein äußerst internationale Starterfelder freuen, die erstklassigen, spannenden Spitzensport schon jetzt versprechen.

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